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CBN: (Cannabinol)
ist ein Abbauprodukt, das sich durch Oxydation und die Einwirkung von Licht,
Sauerstoff und Wärme aus THC (und CBD) bildet. Die Psychoaktivität
des CBN ist nur gering (etwa 10 % des THC). Man vermutet, wie bei CBD, eine
Beeinflussung der typischen THC-Wirkung durch das CBN; der Einfluß bleibt
jedoch klein. Es wird gesagt, daß CBN die verwirrenden Eigenschaften von
THC unterstützt.
Es gibt noch etwa 60 weitere Cannabinoide (z.B. Cannabigerol, Cannabicyclol,
Cannabichromen, etc.), die schon von der Menge her den Rauschzustand nicht beeinflussen,
da sie nur in Spuren vorhanden sind.
THC ist ein ätherisches Öl und somit nicht wasserlöslich,
es löst sich nur in Fetten oder flüchtigen Substanzen wie Alkohol.
Die verschiedenen THC Moleküle wirken als Schlüsselsubstanz auf
sogenannte Anandamid- Rezeptoren, die sich vorwiegend im Gehirn und auch vereinzelt
in Genitalien befinden.
IV. Geschichte des HanfDer Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Er liefert
nicht nur Fasern, sondern auch nährstoff- und ölreiche Samen. Besondere
Bedeutung wurde ihm aber durch die Verwendung als Heilpflanze zuteil, als rauscherzeugendes
Genußmittel, als Aphrodisiakum und als Sakrament zur Erzeugung von religiösen
Ekstasen.
Hanf war bereits im 3. Jahrtausend v.Chr. in China bekannt, in Indien wurde
er erstmals im 9. Jht v. Chr. angebaut. Die Skythen gewannen aus den Samen Öl
und Rauschmittel, die Thraker webten laut Herodot aus den Fasern Kleider. Die
Griechen lernten Hanf erst nach dem 5. Jht v. Chr. - wohl durch nördliche
Balkanstämme - kennen und gaben ihn unter dem Namen 'kannabis' an die Römer
weiter. Spätestens im 5. Jht v. Chr. war Hanf den Germanen, im 3. Jht v.
Chr. auch den Galliern im Rhonetal bekannt. Von dort ließ Hieron II. von
Syrakus Hanf für Schiffstaue kommen. Bei den Franken blieb der Hanf-Anbau
ohne besondere Bedeutung. Doch wurde er bereits zur Karolingerzeit angebaut
und auch im späteren Mittelalter (z.B. bei Hildegard von Bingen) häufig
erwähnt. Anfang des 12. Jhts kannten ihn auch die Slawen in Pommern. Die
betäubende Wirkung von Hanf wurde im Abendland durch die arabische Medizin
bekannt.
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