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Der Zeitraum, der vergeht, bis die ersten Wirkungen spürbar werden,
hängt von der Art des Konsums ab. Wird Cannabis geraucht, so stellen sich
erste Wirkungen bereits innerhalb weniger Minuten ein (volle Wirkung nach 10
bis 20 Minuten). Der Rausch hält zwei bis drei Stunden an. Wird Cannabis
oral konsumiert, z.B. im Tee aufgelöst getrunken, so vergeht etwa eine
Stunde, bis die Wirkung einsetzt. Der Rausch kann dann aber 10 Stunden oder
länger dauern.
Die am häufigsten berichteten körperlichen Wirkungen des Cannabis-Konsums
sind eine mehr oder minder ausgeprägte Mundtrockenheit, spürbare Beschleunigung
des Herzschlages bis hin zu deutlichem, gelegentlich auch unangenehm erlebtem
Herzklopfen. Darüber hinaus kann es zu Anfällen von Heißhunger,
vor allem von Hunger auf Süßes kommen.
„Die im folgenden aufgeführten Wirkungen sind den Berichten einer
größeren Zahl von Konsumenten entnommen. Es handelt sich somit um
subjektive persönliche Erfahrungen; daß die aufgezählten Wirkungen
meist positiv erlebt wurden, mag daher Zufall sein. Ebensowenig sind die berichteten
Verbesserungen der Sinnesleistung objektiver Natur, sondern entspringen dem
subjektiven Eindruck des von Cannabis Berauschten.“ (Magazin „Grow“)
Der Einfluß von Hanf auf die Sinne wird meist als besonders beeindruckend
beschrieben. Beim Sehen werden die Farben in der Regel sehr viel klarer und
leuchtender erlebt. Das Hören, das Erleben von Klang und insbesondere von
Musik werden ebenfalls intensiviert. Oft treten bezüglich der Aufmerksamkeit
des Konsumenten auch Details auf, die sich sehr stark in den Vordergrund drängen
und den Gesamteindruck fast völlig dominieren.
Nicht nur Gerüche werden intensiver erlebt, sondern auch das mit diesem
Sinn eng verbundene Geschmackserlebnis verändert sich und erscheint dem
Konsumenten deutlich verfeinert und intensiviert. Vor allem Süßes,
besonders aber Schokoladehaltiges erfreut sich unter Cannabis-Berauschten großer
Beliebtheit.
Auch der Sex wird als intensiver erlebt beschrieben.
Die Stimmung wird meist von einem entspannten Glücksgefühl, von
Heiterkeit bis hin zur Albernheit bestimmt. Häufig stellt sich eine lose
Folge unzusammenhängender Gedanken ein. Bei etwas höheren Dosierungen
kann es zum subjektiven Erleben des Einsseins mit der umgebenden Natur, zu ekstatisch-visionären
aber auch zu meditativ-kontemplativen Zuständen kommen.
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